Systemische Aufstellungen / Familienaufstellungen
Systemische Aufstellungen / Familienaufstellungen – Was ist das?
Systemische Aufstellungen und Familienaufstellungen sind Methoden aus der systemischen Therapie und Beratung. Sie dienen dazu, verborgene Dynamiken, Beziehungen und Konflikte innerhalb eines Systems (z. B. Familie, Partnerschaft, Organisation oder auch des eigenen inneren Systems) sichtbar zu machen. Sie werden häufig in Gruppen durchgeführt.
Dabei werden Personen oder Symbole stellvertretend für Familien- bzw. Systemmitglieder oder andere relevante Elemente im Raum positioniert. Anhand ihrer Anordnung und der wahrgenommenen Gefühle oder Spannungen lassen sich Muster, Verstrickungen oder ungelöste Themen erkennen.
Auch transgenerationale Themen und Verstrickungen können dabei zutage kommen. Solche Altlasten aus früheren Generationen können über Generationen hinweg nach- oder weiterwirken und sich so auch auf die heute lebenden Nachfahren belastend auswirken. Neuere Forschungen aus der Epigenetik liefern hierfür zunehmend plausible Erklärungsansätze.
Das Ziel von systemischen Aufstellungen oder Familienaufstellungen ist es, Unsichtbares sichtbar zu machen, Ungelöstes zu lösen, neue Perspektiven zu gewinnen, Zusammenhänge zu verstehen und Lösungsimpulse für persönliche oder zwischenmenschliche Probleme zu finden. Sinnvoll kann es sein, dies in einem 1:1 Coaching vertieft weiter anzugehen oder es von vornherein darin einzubetten.
Egal, ob du dein eigenes Anliegen aufstellst, dich als Stellvertreter zur Verfügung stellst oder als Beobachter dabei bist – jede Form der Teilnahme kann auf ihre Weise bereichernd sein und wertvolle Erkenntnisse sowie neue Perspektiven eröffnen.
„Wenn Zusammenhänge sichtbar werden, können neue Wege entstehen.“
Dein Interesse ist geweckt? Du hast noch Fragen oder möchtest weitere Infos? Oder du möchtest direkt beim nächsten Termin teilnehmen? (Termine findest du hier: Aktuelles)